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Einladung

Jesu Hände, die Zachäus vom Baum winkten, könnten mich meinen.
Jesu Hände, die die Jünger heranwinkten, könnten mich einladen.
Jesu Hände, die Brot und Fisch verteilten, könnten meinen Hunger stillen.
Jesu Hände, die Blinden die Augen bestrichen, könnten mir die Augen öffnen.
Jesu Hände, die die Schrift ausrollten, könnten mir die Wahrheit bringen.
Jesu Hände, die Toten von der Bahre halfen, könnten mir neues Leben schenken.

Jesu Hände, die Aussätzige berührten, würden vor mir nicht zurückweichen.
Jesu Hände, die in den Sand schrieben, würden keinen Stein auf mich werfen.
Jesu Hände, die das Brot brachen, würden mich in die Gemeinschaft holen.
Jesu Hände, die Kinder segneten, würden sanft auf mich gelegt.
Jesu Hände, die einen Sturm stillten, würden meinem Herzen Frieden schenken.
Jesu Hände, von Nägeln durchbohrt, sind meine Rettung.

(SN)

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Antworten

….. wenn Gott zu uns spricht.
Seine Worte nicht an uns abprallen lassen, reaktionslos, sondern sie in uns hineinlassen – und nicht vergessen zu antworten.
Seine Berührung zulassen, wenn Er uns begegnet – und nicht vergessen zu antworten.
Seine Liebe und Gnade und Vergebung und Heilung annehmen – aber nicht vergessen zu antworten.
Wie?
So viele Arten und Weisen wie es Menschen gibt!

Rainer Haak beispielsweise antwortet u.a. mit Gedichten, seine Frau Angelika mit Musik, und beide sind zu hören am 16. Oktober 2015 um 19.30 Uhr in der Evangelischen Buchhandlung Holstenstraße. Herzliche Einladung dazu! (Das Buch „Leise höre ich ihn lachen – Begegnungen mit Jesus“, aus dem Rainer Haak liest , enthält übrigens Zeichnungen, mit denen einst Rembrandt geantwortet hat.)

Wer sich zu diesem „Abend der leisen Töne“ und Begegnungen einladen lassen möchte, findet hier weitere Informationen – und auf diesem Blog übrigens ein Forum, wenn Sie Ihre persönlichen  Antworten mit anderen teilen möchten (Beiträge bitte an kreativ@kirche-rhen.de).

Einladung

Gesegnet sind die, die am Festessen im Reich Gottes teilnehmen.
(Lukas 14, 15)

Als alles vorbereitet war, sandte er seinen Diener aus, der den Gästen sagen sollte, dass es Zeit war, zum Fest zu kommen. Aber sie fingen alle an, Entschuldigungen vorzubringen.
(Lukas 14, 17+18)

Wenn es Gott gibt
und er lädt mich ein
und ich geh nicht hin

Wenn es wahr ist
dass Gott als König regiert
ist es respektlos.
Wenn es wahr ist
dass Gott allmächtig ist und ewig
ist es unklug.
Wenn es wahr ist
dass Gott alles geschaffen hat
Himmel und Erde, auch mich
ist es undankbar.
Wenn es wahr ist
dass Gott die Schlüssel des Himmels und der Hölle in seiner Hand hält
ist es leichtfertig.
Wenn es wahr ist
dass Gott gütig ist und mich beschenken will
ist es hochmütig.
Wenn es wahr ist
dass Gott mich so sehr liebt
dass er am Kreuz für mich gestorben ist
ist es –
Wenn es Gott gibt und er liebt mich unermesslich und er lädt mich ein und ich geh nicht hin,
dann hat er das nicht verdient.
(SN)