Archiv für den Monat: Juni 2018

Frust oder Barmherzigkeit

Die Pastorin Astrid Eichler ist uns heute vor allem durch ihre segensreiche Single-Arbeit bekannt. In einem Zeitschriften-Beitrag („Geistesgegenwärtig“, 2/2018, S. 12-14) berichtet sie auch von ihrem Dienst als Gefängnisseelsorgerin, der ihr folgende Erkenntnis brachte: „Am Ende wird mein Herr mich nicht fragen: Astrid, wie viele haben sich bekehrt? Er wird mich fragen: Astrid, wie viel hast du geliebt?
Bei ihrer Tätigkeit zuvor – 16 Jahre Pfarramt in einer Gemeinde – kommt sie an einen Punkt der Erschöpfung, den sie so beschreibt: „Hatte das Ganze Sinn? War es nicht vergebliche Liebesmüh? Frust lauerte vor der Tür.“ und fühlt sich von Gott vor die Entscheidung gestellt:
Astrid, Frust oder Barmherzigkeit: Du hast die Wahl.“

 

Frust oder Barmherzigkeit.
Resignieren und aufgeben oder weiterlieben und weiterdienen.
Bei all den vielen Menschen, die uns in unserem Leben – auch heute – begegnen:
wofür entscheiden wir uns?

Vertrauens – Würdiger

Das Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht,
und über denen, die da wohnen im finstern Lande, scheint es hell.
(Jesaja 9, 1)

 

Wenn ich nicht mehr weiter weiß.
Wenn ich schwach bin.
Wenn ich Schuld auf mich geladen habe.
Wenn mein Herz unruhig ist.
Dann kenne ich einen, der heißt:
Wunder – Rat.
Gott – Held.
Ewig – Vater.
Friede – Fürst.
Den will ich beim Namen nehmen.

(SN;  Jesaja 9, 5)

Herr der Engelsheere

God of Angel Armies (SN)

„Statt den Engelsheeren zu befehlen, schlief er im Stroh.
Statt den Kosmos zu lenken, sägte er Holz.
Und die Hand, die die Sterne entzündet hatte, ließ sich von Nägeln durchbohren.
Warum nur?
Er tat, was die Liebe eben tut. Für den Geliebten gibt sie alles.“
(Max Lucado: Minuten für die Ewigkeit, Seite 102)

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