Ewiggroß.

Die große Liebe
erkennt man nicht an ihrer Stärke,
sondern an ihrer Dauer.
(Robert Poulet)

Deshalb also!
Deshalb also: „keine größere Liebe“  –
Weil Gottes Liebe ewig ist.
Weil sie nie endet.
Weil Gottes Treue und Liebe in alle Ewigkeit währen.
Ewiggroße Liebe also.
Wir Glückskinder.

Glückskinder Gottes  (SN)

Auftrag?

Gestaltet von Anja Elsholz; zu sehen im Schaufenster von Himmlisch unterwegs

Zu Philippus aber sagte ein Engel des Herrn: »Geh nach Süden auf der einsamen Straße, die von Jerusalem nach Gaza führt.« Philippus ging und begegnete auf dem Weg dem Schatzmeister Äthiopiens, einem Eunuchen der äthiopischen Königin, der großen Einfluss hatte. Er war nach Jerusalem gekommen, um dort anzubeten, und befand sich nun auf dem Heimweg. Er saß in seinem Wagen und las im Buch des Propheten Jesaja. Der Heilige Geist sagte zu Philippus: »Lauf hinüber und geh neben dem Wagen her.« Da lief Philippus hin und hörte, wie der Mann aus dem Propheten Jesaja las. Er fragte ihn: »Verstehst du auch, was du da liest?« Der Mann erwiderte: »Wie soll ich es verstehen, wenn es mir niemand erklärt?«
(Apostelgeschichte 8, 26-31)
 
Ferienzeit, Reisezeit.
Reisezeit, neue Begegnungen.
Neue Begegnungen, alter Auftrag?
Wie verstehen, wenn keiner erklärt?
Wie kennen, wenn das Evangelium nicht erzählt wird?
Wie soll Gott handeln, wenn wir Gottes Geist nicht gehorchen?

Mehr geht nicht. (Römer 5, 8)

So sind wir:
Lieber nicht festlegen.
Möglichst nicht in Vorleistung gehen.
Kosten und Nutzen genau abwägen.
Risiken ausschließen.

Und so ist Gott:
Sagt zu uns Menschen einfach: Ich liebe Dich. Punkt.
Ohne wenn und aber. Punkt.
Bedingungslos und ewig. Punkt.
Und zum Beweis
stirbt für uns
als wir noch Sünder waren.
Noch Zweifel?

Um die Reichweite seiner Liebe zu beschreiben,
streckte Jesus eine Hand nach rechts und die andere Hand nach links aus –
damit Du weißt, dass er Dich liebte, als er starb.
(Max Lucado)

Frust oder Barmherzigkeit

Die Pastorin Astrid Eichler ist uns heute vor allem durch ihre segensreiche Single-Arbeit bekannt. In einem Zeitschriften-Beitrag („Geistesgegenwärtig“, 2/2018, S. 12-14) berichtet sie auch von ihrem Dienst als Gefängnisseelsorgerin, der ihr folgende Erkenntnis brachte: „Am Ende wird mein Herr mich nicht fragen: Astrid, wie viele haben sich bekehrt? Er wird mich fragen: Astrid, wie viel hast du geliebt?
Bei ihrer Tätigkeit zuvor – 16 Jahre Pfarramt in einer Gemeinde – kommt sie an einen Punkt der Erschöpfung, den sie so beschreibt: „Hatte das Ganze Sinn? War es nicht vergebliche Liebesmüh? Frust lauerte vor der Tür.“ und fühlt sich von Gott vor die Entscheidung gestellt:
Astrid, Frust oder Barmherzigkeit: Du hast die Wahl.“

 

Frust oder Barmherzigkeit.
Resignieren und aufgeben oder weiterlieben und weiterdienen.
Bei all den vielen Menschen, die uns in unserem Leben – auch heute – begegnen:
wofür entscheiden wir uns?

Vertrauens – Würdiger

Das Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht,
und über denen, die da wohnen im finstern Lande, scheint es hell.
(Jesaja 9, 1)

 

Wenn ich nicht mehr weiter weiß.
Wenn ich schwach bin.
Wenn ich Schuld auf mich geladen habe.
Wenn mein Herz unruhig ist.
Dann kenne ich einen, der heißt:
Wunder – Rat.
Gott – Held.
Ewig – Vater.
Friede – Fürst.
Den will ich beim Namen nehmen.

(SN;  Jesaja 9, 5)

Herr der Engelsheere

God of Angel Armies (SN)

„Statt den Engelsheeren zu befehlen, schlief er im Stroh.
Statt den Kosmos zu lenken, sägte er Holz.
Und die Hand, die die Sterne entzündet hatte, ließ sich von Nägeln durchbohren.
Warum nur?
Er tat, was die Liebe eben tut. Für den Geliebten gibt sie alles.“
(Max Lucado: Minuten für die Ewigkeit, Seite 102)

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Fortsetzung

Himmelfahrt (Anja Elsholz) im Schaufenster von Himmlisch unterwegs

Jesus Christus sprach: „Darum geht nun zu allen Völkern der Welt
und macht die Menschen zu meinen Jüngern!
Tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes
und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch aufgetragen habe.
Und das sollt ihr wissen: Ich bin immer bei euch, jeden Tag, bis zum Ende der Welt!“
(Matthäus 28, 19+20)

(Herzlichen Dank an Käthe Giering für diesen Beitrag!)

Was für ein Gott

„Ein nur göttlicher Jesus hätte uns erschaffen, aber nicht mitempfinden können.
Ein rein menschlicher Jesus hätte uns lieben, aber nicht retten können.
Der Gott-Mensch Jesus aber ist nahe genug, um uns anzurühren,
und mächtig genug, dass wir uns ihm anvertrauen können.“
(Max Lucado: Minuten für die Ewigkeit, Seite 85)

Herein

Bittet, so wird euch gegeben;
suchet, so werdet ihr finden;
klopfet an, so wird euch aufgetan.
Denn wer da bittet, der empfängt;
und wer da sucht, der findet;
und wer da anklopft, dem wird aufgetan.
 
(Matthäus 7, 7+8)

Die Tür (bearbeiteter Bildausschnitt aus Dagmar Vogts Gemälde „Paar“)