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Kanal oder Schale?

Hilf mir aus deiner Fülle (Karin Herberger)

Hilf mir aus deiner Fülle (Karin Herberger)

Wenn du vernünftig bist, erweise dich als Schale
und nicht als Kanal,
der fast gleichzeitig empfängt und weitergibt,
während jene wartet, bis sie gefüllt ist.
Auf diese Weise gibt sie das, was bei ihr überfließt,
ohne eigenen Schaden weiter.
Lerne auch du, nur aus der Fülle auszugießen,
und habe nicht den Wunsch, freigiebiger zu sein
als Gott.
Die Schale ahmt  die Quelle nach.
Erst wenn sie mit Wasser gesättigt ist,
strömt sie zum Fluss, wird sie zur See.
Du tue das Gleiche! Zuerst anfüllen und dann ausgießen.
Die gütige und kluge Liebe ist gewohnt überzuströmen, nicht auszuströmen.
Ich möchte nicht reich werden, wenn du dabei leer wirst.
Wenn du nämlich mit dir selber schlecht umgehst,
wem bist du dann gut?
Wenn du kannst, hilf mir aus deiner Fülle;
wenn nicht, schone dich.
(Bernhard von Clairvaux)

Laut wikipedia zur Info:
Der heilige Bernhard von Clairvaux (* um 1090 auf Burg Fontaine-lès-Dijon bei Dijon; † 20. August 1153 in Clairvaux bei Troyes) war ein mittelalterlicher Abt, Kreuzzugsprediger und Mystiker. Er war einer der bedeutendsten Mönche des Zisterzienserordens, für dessen Ausbreitung über ganz Europa er verantwortlich war.

(eingesandt von Monika Backof)

geWICHTIGe

Gründe, nicht in die Kirche zu gehen (scherzhaft)

Wenn …
– man nicht so viel Arbeit hätte,
– man erst mal Rentner wäre,
– man besser auf den Beinen wäre,
– man nicht so schwerhörig wäre,
– einen jemand abholen würde,
– man nicht ausschlafen müsste,
– die Kirchzeit günstiger wäre,
– die Kirche nicht so kühl wäre,
– die Bänke nicht so hart wären,
– es weniger liturgisch zuginge,
– die Lieder moderner wären,
– die Texte verständlicher wären,
– die Predigt nicht so lang wäre,
– der Pfarrer deutlicher spräche,
– die Kirchgänger keine Heuchler
und im Leben überzeugender wären,
dann …
fänden sich gewiss noch andere Gründe,
warum man nicht in die Kirche geht.
(Verfasser unbekannt)
Vielen Dank für diesen Beitrag, den der Einsender auf einer inzwischen
nicht mehr existenten Internetseite entdeckt hatte.

Heilung für die Welt?

Heilige
Heilige sind Menschen wie du und ich, die Gott gehören.
Nur die Heiligen heilen die Welt.
Die Scheinheiligen entstellen sie.
Die Eisheiligen erschrecken sie.
Die Eiligen übersehen sie.
Die Gierigen verderben sie.
Die Hassenden zerstören sie.
Die Ängstlichen meiden sie.
Die Mächtigen benutzen sie.
Die Klugen erklären sie.
Die Phantasten verklären sie.
Nur die Heiligen heilen die Welt.

(mit freundlicher Genehmigung des Verlags aus: Axel Kühner, Eine gute Minute, 365 Impulse zum Leben, Neukirchener Verlagsgesellschaft mbH, Neukirchen-Vluyn, 11. Auflage 2015, Seite 185)

Und wer sich von einem Kind erkären lassen möchte, was ein Heiliger ist, der klicke bitte hier: Weiterlesen

Erbarme Dich, Gott

Ich bin der Weg (SN)

Ich bin der Weg (SN)

Gebet
Finster ist die Welt
Du sagst: Ich bin das Licht
Wir schreien nach dem Löwen
Du aber kommst als Lamm
Rot ist die Angst
Erbarme Dich, Gott

(PS: Haben Sie auf dem obigen Bild Jesus am Kreuz erkannt?)

Die fortgespülte Menschlichkeit

Jesus spricht: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!

Ein Seufzen geht durch diese Welt,
ein Weinen und ein Klagen.
Die Frage, die sich dabei stellt:
Wer kann das noch ertragen?

Der Boden ist vom Köpfen rot,
es drohen Sklaverei und Tod,
Vertreibung, Heimatlosigkeit.
O Herr, mach‘ uns dazu bereit
zu helfen, wo wir können,
und dass wir Freiheit, Sicherheit
nicht nur uns selber gönnen!

Wer nach gefahrenreicher Flucht
im Westen Schutz und Frieden sucht,
wird hier zum Nächsten. Die ihn hassen,
die darf man nicht gewähren lassen!

Anm.: der Vf. dieser Zeilen war einst auch ein Flüchtling
und wurde im „Westen“ freundlich aufgenommen.

(eingesandt von Hans-Jürgen Caspar)

PS: Der Titel dieser Seite ist die Übersetzung des türkischen Hashtags, unter dem Twitter heute das Foto des drei Jahre alten syrischen Flüchtlingskindes Aylan in der Welt verbreitete, dessen kleiner Körper in rotem T-Shirt und blauen Shorts tot an der türkischen Küste angespült wurde.

Keine andere Zuflucht

Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht,
dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit.
(1 Johannes 1, 9)

Mich besinnen und umkehren
bekennen
in die Bresche treten

nicht nur für mich
um Vergebung flehen
die Gnade kaum fassen können
dass Gott wirklich treu ist und gerecht
und unsere Schuld einfach

„Herr, im Lichte Deiner Wahrheit erkenne ich, dass ich gesündigt habe in Gedanken, Worten und Werken. Dich soll ich über alles lieben, meinen Gott und Heiland; aber ich habe mich selbst mehr geliebt als Dich. Du hast mich in Deinen Dienst gerufen; aber ich habe die Zeit vertan, die Du mir anvertraut hast. Du hast mir meinen Nächsten gegeben, ihn zu lieben wie mich selbst; aber ich erkenne, wie ich versagt habe in Selbstsucht und Trägheit des Herzens. Darum komme ich zu Dir und bekenne meine Schuld. Richte mich, mein Gott, aber verwirf mich nicht.
Ich weiß keine andere Zuflucht als Dein unergründliches Erbarmen.

(Gebet 800 aus dem Gesangbuch
in der 11.30 Uhr-Andacht am Sonntag, dem dritten Tag des 60 Stunden Gebets)

Frieden und Heilung

Persönliches „Lied des Abends“ am zweiten Tag des 60 Stunden Gebets:

In der Herrlichkeit Deiner Gegenwart
finde ich Ruhe für meine Seele.
In den Tiefen Deiner Liebe
erfahre ich, wie Dein Frieden mich heil macht.
Ich liebe Deine Gegenwart.
Ich liebe Dich, Jesus.
(Übersetzung von „I love your presence“ von Jenn Johnson)

60 Stunden Gebet – oder: Eintauchen in Gottes Liebe

Das mit dem Beten ist so eine Sache:
Manchmal erhört Gott unsere Bitten – manchmal nicht.
Manchmal Jahre später. Manchmal so anders als in unserer Vorstellung.
Manchmal macht im Nachhinein alles Sinn. Manchmal bleiben Gottes Wege ein Leben lang unbegreiflich.

„Wendet euch vielmehr in jeder Lage mit Bitten und Flehen und voll Dankbarkeit an Gott und bringt eure Anliegen vor ihn,“  fordert uns die Bibel auf (Philipper 4,6).
Warum? Als wäre dem souveränen Gott, der unsere Herzen besser kennt als wir selber, auch nur eine einzige Not dieser Erde verborgen.

Was wäre, wenn es beim Beten um so viel mehr ginge?
Zum Beispiel darum, dass die Rebe sich auf den Weinstock besinnt, den sie zum Leben braucht.
Zum Beispiel darum, Gemeinschaft zu suchen mit dem Vater in der Nachfolge des Sohns unter der Führung des Geistes.
Einzutauchen in Gottes unermessliche Liebe.
Uns zu durchtränken mit Gottes heiliger Gegenwart.

Man kann nicht in Gottes Gegenwart stehen, ohne verändert zu werden, heißt es.

Allein deshalb lasst uns nicht müde werden, Gott unsere Herzen und die Welt hinzuhalten im Gebet.

Und wenn Sie wissen wollen, was Strohballen mit Gebet zu tun haben, klicken Sie bitte hier:
Weiterlesen

Sonne, Gebet und Dankbarkeit

St. Petrus Kreativ macht Sommerpause und wünscht allen Besuchern
eine gesegnete und behütete Sommerzeit!

Bitte schon vormerken: Am 28. August 2015 um 20 Uhr startet in der St. Petrus
Kirche das 60 Stunden Gebet mit Gebetsstationen, Lobpreis, Stille, u.a.m.
Seien Sie herzlich dazu eingeladen!

Und am 3. Oktober 2015 beginnt das Jahr der Dankbarkeit