Heiliger Geist

Wie bei Pfingsten ist auch das Wissen über das Wesen und Wirken des Heiligen Geistes in der breiten Öffentlichkeit gering. Für viele, hörte ich einmal in einer Predigt, sei er so etwas wie eine Mischung aus Mattglasscheibe und Nebelwand. Bei eventuellen Gesprächen mit manchen von ihnen über dieses Thema mag die folgende Zusammenstellung eine kleine Hilfe sein.

Gleich zweimal begegnet uns der Heilige Geist im apostolischen Glaubensbekenntnis. (Dieses Bekenntnis ist eines von mehreren, die im Laufe der Zeit entstanden.)

In der der Bibel fehlt meistens das Attribut „Heilig“. Fast immer ist dort vom Geist Gottes die Rede, oft auch einfach nur vom Geist. Ganz am Anfang, bei der Schöpfung, lesen wir: „… und der Geist Gottes schwebte über dem Wasser.“ (1.Mose1 V. 2)

Jesus wurde von der Jungfrau Maria durch den Heiligen Geist „empfangen“, und dieser war auch bei Jesu Taufe am Jordan zugegen. In Gestalt einer Taube kam er vom Himmel herab (Matthäus3 V.16). Deshalb sieht man sie des öfteren als Symbol für den Heiligen Geist in und an Kirchen, wie zum Beispiel hier:

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Grundloser Grund

 

Golden Gate Bridge (Monika Backof)

Golden Gate Bridge (Monika Backof)

 Grundloser Grund

Wohin soll ich denken?  Gibt es keinen Grund für den Grund?  Ist wirklich alles grundlos?
Grundloser Grund wofür?  Was ist denn der Grund?
Mein Grund ist Gott.  Sein Grund ist der Mensch.  Unser beider Grund ist Jesus!
ER ist nicht grundlos;  nicht grundlos Mensch geworden;  keine grundlose Brücke;  nicht ohne Grund ans Kreuz gegangen  und schon gar nicht grundlos auferstanden.
Alles hat seinen Grund und ist gebaut auf festem Grund!

Beitrag von Monika Backof
(entstanden während einer Übung zur Predigtvorbereitung im April 2014)

 

Pfingsten

Die „Ausgießung“ des Heiligen Geistes zu Pfingsten, von der in der Apostelgeschichte 2, 1-12 berichtet wird, war von einem brausenden Geräusch in der Luft und von Feuerzungen auf den Köpfen der Jünger begleitet, die allerdings niemanden verbrannten, sondern nur leuchteten. Und die Jünger konnten plötzlich zu den Umstehenden aus den verschiedensten Ländern in deren eigenen Sprachen predigen, was ebenfalls große Verwunderung hervorrief. Die Szenerie inspirierte über Jahrhunderte Künstler zu Bildern wie diesen, mit und ohne Flammen:

Das Nolde-Bild hing 2008 in der Babylon-Ausstellung des Berliner Pergamon-Museums im Bereich des Turmbaus zu Babel. Der Zusammenhang mit Pfingsten ergibt sich dadurch, daß das in der Apostelgeschichte beschriebene „Sprachenwunder“ häufig als das Ende der von Gott bewirkten babylonischen Sprachverwirrung angesehen wird.

1) „Pentecost“ vom griechischen Wort für „fünfzig“. Pfingsten wird 50 Tage nach Ostern gefeiert.

Bildherkunft: http://demut-jetzt.blogspot.de/2013/05/pfingstbilder.html http://seite360.de/2010/05/23/pfingstkultur/

 Beitrag von Hans-Jürgen Caspar
(Mehr von Hans-Jürgen Caspar ist auf seiner Glaubensseite zu finden.)
 

Himmelfahrt

 Vom Auffahren …..

026

Nikolaikirche in Burg/ Fehmarn (Karin Herberger)

Und vom Herabkommen …..

Hallo Jesus, hängst Du noch am Kreuz oder geht es Dir wieder besser? Hallo Jesus, kommst Du mit mir spielen? Ich habe Zeit und Lust. Komm doch herunter auf die Erde, auf den Platz gleich neben mir. Ich habe ein Lächeln auf meinem Gesicht und ein Lied im Ohr. Und dann tanzen wir gemeinsam im Kreis herum, immer rundherum. Hallo Jesus, wenn ich Dir winke, winkst Du dann zurück? Hallo Jesus, wenn ich traurig bin, bist Du dann auch traurig? Hallo Jesus, wenn wir diese Bücher werfen, glaubst Du, dass sie dann fliegen können? Hallo Jesus, kann ich den Mond berühren? Wirf mich in den Himmel, und dann komme ich herab auf die Erde, auf den Platz gleich neben Dir, mit einem Lächeln auf meinem Gesicht und einem Lied in meinem Ohr. Und dann tanzen wir gemeinsam im Kreis herum, immer rundherum. (Übersetzung des Liedes „Into the Sky“ von Jason Upton)

Das folgende Video ist auf Englisch mit portugiesischen Untertiteln.  Jason Upton singt sein Lied „Into the Sky“, das er aus Äußerungen seines damals dreijährigen Sohnes Samuel geschrieben hat. Das Lied drückt Kindervorstellungen und Kinderglauben aus und enthält gleichzeitig tiefe geistliche Wahrheiten. Im Kern geht es um die Sehnsucht nach enger Gemeinschaft mit Gott, und so passt das Lied wunderbar zur Jahreslosung und zum Jahresthema der St. Petrus Gemeinde.

Lightnight (Februar 2014)

Marmor, Stein und Eisen bricht, aber Gottes GNADE nicht!

(Motto der Lightnight)

Gott schenkt uns seine Gnade und ist so barmherzig zu uns.

„GNADE“ war das Thema der letzten Lightnight hier bei uns auf dem Rhen. Das war echt eine fette Lightnight mit viel Technik, super Predigt und einem Hammer Lobpreis. Und natürlich das Anspiel nicht zu vergessen.

Das folgende Video ist in Zeitraffer und zeigt, wie viel Aufwand es war, die Traverse aufzubauen. Es hat sich aber gelohnt und mächtig Spaß mit allen zusammen gemacht.

Lighnight Zeitraffer – YouTube

Ein emotionales Anspiel mit viel Humor durfte nicht fehlen, um einen guten Einstieg in die Predigt zu haben. Weiterlesen

Ostern

Der Herr ist auferstanden! Er ist wahrhaftig auferstanden!

(Ostergruß der ersten Christen)

Das Grab ist leer (Petra Hoffmann)

Das Grab ist leer (Petra Hoffmann)

Einst, als der Himmel erfüllt war mit Seinem Lob, einst, als die Sünde so schwarz war wie die Nacht, kam Jesus auf die Welt von einer Jungfrau geboren und wohnte unter den Menschen. Er ist mein Vorbild. Das Wort wurde Fleisch und das Licht leuchtete unter uns und offenbarte Seine Herrlichkeit.

Refrain: Als Er lebte, liebte Er mich; durch Sein Sterben rettete Er mich; begraben trug Er meine Sünden weit fort; durch Seine Auferstehung machte Er mich gerecht aus Gnade für alle Ewigkeit. Eines Tages wird Er wiederkommen. Welch herrlicher Tag!

Einst führten sie Ihn hinauf zu der Stätte Golgatha. Einst nagelten sie Ihn ans Kreuz und ließen Ihn dort sterben. Er litt Todesqualen, verachtet und abgelehnt, trug unsere Schuld, Er ist mein Erlöser. Hände, die Nationen heilten, wurden – ausgestreckt am Kreuz – an meiner Statt mit Nägeln durchbohrt. 

Einst konnte das Grab Ihn nicht länger halten, einst rollte der Stein vom Eingang und Er erstand von den Toten. Er hatte den Tod besiegt. Jetzt ist Er aufgefahren in den Himmel, mein Herr für immer. Der Tod konnte Ihn nicht halten, das Grab konnte Seine Auferstehung nicht verhindern.

Eines Tages wird die Posaune Seine Wiederkunft verkünden. Eines Tages wird der Himmel erfüllt sein von Seiner Herrlichkeit. Dieser wundervolle Tag wird meinen Geliebten bringen. Mein Retter Jesus ist mein. Welch herrlicher Tag!

                                      (Übersetzung des folgenden Liedes „Glorious Day“ von den Casting Crowns)

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Die Hand

WUSSTEN SIE …..

….. was es mit diesem großen Bild rechts vom Kircheneingang auf sich hat?

Die Hand (Mark Demel)

Die Hand (Mark Demel)

Beim Willow-Creek-Kongress 2003 in Nürnberg malte der amerikanische Künstler Mark Demel (den viele als Schauspieler in Willow-Anspielen und als Maler von Sandbildern kennen) während des Referats „Die verändernde Kraft von Kunst und Kreativität“ erstmals öffentlich das Motiv der ausgestreckten durchbohrten Hand Jesu Christi. Die Wirkung bei den Zuschauern war so enorm, dass Mark Demel im Jahr darauf auf seine sog. „Painting Tour“ ging, um in Gemeinden, die ihn einluden, das Motiv live für die Gemeinden zu malen – so geschehen in der St. Petrus Gemeinde am 22. Juni 2004 im Rahmen eines Lobpreisabends.